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"Stupid white men" von Michael Moore.
Das ist das einzige um das ich die Amis wirklich beneide:
Michael Moore. Entweder läuft in Deutschland alles so gut, dass es nichts zu
kritisieren gibt oder wir sind einfach um einen Moore zu arm. Wir brauchen auch
scharfe Kritiker mit Mut zur Aussage, wir brauchen in Europa auch einen
Menschen wie Michael Moore, weil wir hier in Deutschland politisch
verkalken.
Die Ziele die Moore in seinem Buch "Stupide white
men" erreichen will sind klar und seine "Kampfart" raffiniert.
Er steht auf der Seite des kleinen Amerikaners und greift die Bush Regierung
wegen des Irakkrieges hart an. Für Moore ist die übliche Art über Amerika zu
denken falsch, weil es die Verhältnisse verdreht. Die Zahl der Millionäre und
Milliardäre sagt für ihn absolut nichts Positives über die Situation
Amerikas. Den Armen in den USA geht es dreckig auch den Menschen die Arbeit haben, den
Reichen aber geht es ständig besser. Solche Behauptungen sind nichts Neues aber
Michael Moore beweist es auch.
Das Wichtigste in "Stupid white men" ist die
Kritik an der Regierungszeit von George W. Bush. In Deutschland traut
sich kaum eine Zeitung oder ein Politiker die Sinnlosigkeit dieses Krieges
anzugreifen. Russland wegen des Tschetschenien Krieges oder Israel wegen der Kämpfe
im Gazastreifen zu beurteilen ist leicht, der Massenmord im Irak wird übersehn.
Ist der deutschen Presse nicht klar wie viele Zivilisten im Irak durch die NATO
und amerikanische Regierung getötet worden sind, nur damit ein Paar Millionäre
noch reicher werden. Wie viele Hunderttausende Frauen, Kinder und Greisen
starben und verletzt wurden um Husein zu bestraffen?! Den Mann dem Amerika die
Waffen geliefert hatte? Im Irak waren keine Bin Laden Terroristen und auch
keine Massenvernichtungswaffen und das wusste die amerikanische Regierung ganz
genau.
Michael Moore ist witzig und intelligent und er überzeugt,
weil er beweist und argumentiert. Ein Geniestreich der politischen Literatur
ohne Gleichen.
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