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Fahrenheit 9/11 ein Dokumentarfilm / Filmreportage von Michael Moore.
Im Unterschied vom Präsident Bush und seiner Regierung sucht Moore die
Schuldigen für den 11. September nicht in Irak sondern in Amerika. Er belegt in
diesem Film die Arroganz, Faulheit und Ignoranz von Bush und der Regierung. Diese interpretieren das Geschehen nach eigenen Interessen und verfolgen nicht die Hauptschuldigen des Terrors. Wozu denn auch?! Das ist kompliziert und gibt Ärger mit den Saudis. Da ist Irak als Opfer viel besser!
Deutlich gibt er zu verstehen was
er von Bush hält: Betrüger, Massenmörder und Clown der amerikanischen
Industriemagnaten. Moore arbeitet mit Beweisen, provoziert und sucht Gespräch
mit Politikern und Prominenten, doch kaum einer redet mit ihm, außer die
einfachen Menschen.
Der Hauptvorwurf an Bush ist, außer Wahlbetrugs (!), dass er (die Regierung) Irak grundlos überfallen hat. Na ja, ganz grundlos auch nicht, es ging und geht um Milliarden Gas- und Petrodollar.
Da sind ein Paar Hundert Tausend tote Iraker eine unwichtige Nebensache, vor allem weil die Amerikaner das kaum interessiert! Auch wenn ein Teil der Behauptungen von Moore nicht bewiesen werden kann, der Rest ist schon ein erschreckendes Bild von Amerika. Aus politischer und auch humanitärer Sicht.
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