Ein Märchenüber den König ohne Moral .

Es lebte vornicht so langer Zeit in einem nicht so weiten Land, nennen wir es: Manica, ein „fast“ König. Er wurde zum Regenten gewählt, weil er dem Volk viel versprochen hat und man glaubte ihm. Er regierte acht Jahre und nach dieser Zeit ging es meisten seinen Untergebenen noch mehr Scheiße als davor. Er hatte aber Zeit genug gehabt für sich selbst kräftig vorzusorgen und mehr war für seine Hoheit nicht wichtig.

In seiner Amtszeit (und auch danach) bereiste er gerne große Nachbarländer um deren Königen zu huldigen. Die großen Könige mochten ihn, denn es war so geil den „fast“ König vor sich kriechen zu sehen. Er selbst nannte es Knüpfen von politischen Kontakten.

Unserer König vergaß leider dabei, dass er selbst ein mächtiges Reich regierte. Er war ein Schleimer ohne Stolz und Skrupel, der dafür aber viel Arroganz besaß. Immer, als er an den Folterkammern der Könige vorbeiging, lachte er nur, denn das Leiden dieser Menschen war ihm völlig egal.

Die Königin, die nach ihm kam, war keine Schönheit. Dafür war sie mutig und hatte ihr Herz auf dem richtigen Fleck. Sie vergaß nie, dass sie Oberhaupt eines stolzen Landes ist. Rasch packte sie den ganzen Dreck, den der „fast“ König ihr hinterlassen hatte, weg und dem Land ging es langsam wieder besser. Auch den vielen Opfern versuchte sie zu helfen, doch damit verärgerte sie die anderen

Könige. Sie waren es gewohnt, dass der „fast“ König von Manica nur das sagte was bei ihnen auch gefallen fand und immer die gleiche Meinung hatte, wie die Könige. Die Königin hat es von Anfang an nicht leicht, ihr Gesicht zu wahren, da in ihrem Land viele Schleimer nach des „fast“ Königsart Karriere machen wollten. Sie alle empfahlen der Königin Feigheit und Klappehalten als die Lösung aller Auslandsprobleme.Die Zeit wird uns zeigen, ob die Königin, ich wollte schon fast sagen unsere Königin, ihren Mut behält oder ob die allen Charakterlosen an Macht gewinnen.

Unser „fast“ König hat übrigens sofort nach seiner Amtszeit einen fetten und gut bezahltem Poste in einem „fast“ Nachbarland bekommen, von dem er weiterhin seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Kriechen nach gehen konnte.

Die Moral aus diesem Märchen:

Liebe Kinder,wenn eure Eltern oder sogar die Könige zum Schleimer werden, heißt es noch lange nicht, dass es richtig ist und ihr auch genauso sein müsst. Ihr verliert nämlich dabei immer auch euer Gesicht und ihr werdet zu Würmern.

 

Geschrieben am 15.08.2008

                                                                       Julia-Karolina Saj

 

 

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