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Was war das für ein Affentheater!
Dass Amerikaner
ihre Präsidentenwahlshow lieben und nicht ohne sie leben können, ist ihre Art
und verständlich. Aber das sich in Deutschland solches Interesse für diesen
Riesenzirkus entwickelt hat, ist fragwürdig. Die Amerikaner stecken so
tief in ihrer eigenen Scheiße, dass sie für uns und Europa höchstens als
wirtschaftliche Bedrohung und Krisenherd von Bedeutung werden können. Egal wer in
Amerika Präsident ist, dieses Kontinent, das weit, weit weg von Europa entfernt
ist, wird weiterhin nur eigene nicht europäische Interessen verfolgen.
Ich plädiere:
Vergessen wir Amerika und laden endlich den nahen Nachbarn ein. Russland steht
schon so lange vor der Einganstür, klopft leise und verliert langsam
die Geduld. Dieses Land will oder kann nicht so pompös auftreten wie die
Amerikaner. Er ist eher ein stiller Kamerad von dem wir kaum was wissen. Doch
ist heiße Luft aus einem entfernten Kontinent uns offensichtlich wichtiger als
die Zuverlässigkeit eines Europäers aus dem Osten.
Haben wir bis jetzt
nicht bemerkt, dass eine andere Großmacht nämlich Russland (Russland) ein
viel wichtigerer wirtschaftlicher Faktor werden kann?!? Dieses Land winkt die
ganze Zeit freundlich in unsere Richtung und sucht andauernd nach dem Kontakt
mit uns. Während wir Deutsche mit einem Fernglas ein entferntes Land beobachten,
vergessen wir eine gute Nachbarsfamilie aus der Nähe, die für uns so
wichtig ist.
Russischer riesenlanger Grenzzaun
schützt uns jetzt schon vor vielen möglichen Gefahren. Russlands Stärke kann
uns nur zu Gute kommen! Seine Bodenschätze versprächen gute Geschäfte und
das russische Volk ist den Deutschen gegenüber trotz des II. Weltkrieges zum größten
Teil freundlich gesinnt. Ist das alles noch nicht genug, um eine viel bessere
Partnerschaft anzustreben?!?
I have a dream...:
"Ich sah deutsche Kinder freundlich mit russischen Kindern spielen,
deutsche und russische Greise zusammen am Schachbrett. Viele Deutsche nach Russland reisend, um dieses Land, um seine Kultur und seine Sprache kennen zu
lernen um so endlich wirklich gute Nachbarn zu werden"
Julia-Karolina Saj Köln, den 5.11.2008
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